Aufnahmetest mit Boling BL-500P LED Flächenleuchte

Das Produkt eignet sich sehr gut bei der Lösung diverser fotografischer Aufgabenstellung.
Hier zunächst die Herstellung einer hochwertigen Reproduktion.
Der Aufbau zur fotografischen Reproduktion verlangt ein gleichmäßiges, regelbares Licht für die Ausleuchtung der zu reproduzierenden Vorlage. Das erreicht man, indem die Lampen seitlich (rechts und links)der Reproduktionsvorlage angebracht werden und die Vorlage in einem Winkel von ca. 45° beleuchten. Der Kamerastandpunkt ist senkrecht über der Vorlagenmitte zu wählen. Wie sie das im Aufbau bewältigen, ist ihrer technischen Kreativität überlassen. Zur Reproduktion wählte ich 2 Stützen (Baumarkt) und eine Querstange, die mit Stativklemmen an den Stützen befestigt wurde. Die Kamera, sowie die Panelleuchten wurden wiederum mit Stativklemmen angebracht.
Die Abbildung unten zeigt die Reproduktion eines Pastell- Ölkreidegemäldes, bei dem ungewollte Reflexionen durch Ausleuchtungsfehler leicht zu Verfälschungen führen können. Dies wurde durch Anordnung und Lichtintensitätsregelung vermieden.

Abb. 1: Elmar Langer, Berlin 2010: Seelandschaft (Reproduktion K. Morkel)

Eine weitere Glanzleistung vollbringen diese LED-Panele beim Einsatz für Portraitaufnahmen.
Dabei wird eine Leuchte in einem Lichtauftrittswinkel von 45° zum Gesicht eingestellt. Dieses Paneel sollte das Hauptlicht bilden. Um Schattenbildung in den, dem Hauptlicht abgewandten Seiten des Gesichtes zu verhindern oder zu mindern, rückt man das 2. Paneel näher an den Kamerastandpunkt. Dadurch ist die Ausleuchtung weniger kontrastiert, führt aber zu einem gleichmäßigen Portrait in dem die Gesichtsmodulation durch das ausbalancieren der Beleuchtungsintensität erhalten bleibt. Siehe dazu (Abb. 2 und 3)
Abb. 2

Abb. 3

Die BL – 500 P Leuchten eignen sich auch um größere Körperbereiche auszuleuchten wie Abb. 4 zeigt.

Abb. 4

Vielleicht vermisst der eine oder andere Leser technische Angaben wie Blendenwert oder Verschlusszeit der Kamera. Diese Angaben halte ich für überflüssiges Textfüllsel. Eine moderne Kamera findet den Lichtwert über die jeweilig eingestellte Automatik. Ob Blende oder Belichtungszeit verändert wird ist zunächst völlig nebensächlich, eine gute Kamera macht ein gutes Bild wenn die Lichtverhältnisse stimmen.
Etwas anderes ist es, wenn die Bildgestaltung auf besondere Effekte in besonderen Situationen ausgerichtet ist. Aber auch hier können sie bedenkenlos auf die Leistungsfähigkeit ihrer Programmautomatik vertrauen. Wissen sollte aber insgesamt über den fotografischen Ablauf vorhanden sein, d.h. schnell bewegte Objekte werden mit einer möglichst kurzen Belichtungszeit fotografisch festgehalten, während unterschiedliche Schärfebereiche im Foto durch eine entsprechende Blendenvorwahl erzielt wird. Die Automatik macht meistens daraus ein optimales Bild!
Amöneburg im Jan. 2013 Karl Morkel

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